Vereins- und Verwaltungsgebäude, Nr 10 a
Alt- und Ehrenobmann Ludwig Edinger berichtet:

Bis zum Jahr 1987 befand sich auf dem Grund der heutigen Parzellen 10 und 10 A eine Kantine mit Gastgarten, die in den ersten Jahrzehnten von den vielen "Häuselbauern" und auch von Anrainern der Umgebung sehr gerne frequentiert wurde. Sie hatte im Laufe der Jahre drei Pächter. Dort befand sich auch das "öffentlich" zugängige WC für alle, die keine eigene Senkgrube besaßen.


Feierstimmung in und um unsere "Kantine" in den 1960ern

Als der Betrieb eingestellt wurde waren nur noch die Parzellen 14 und 17 ohne eigene Abwasserversorgung, weswegen die Parzelle 1987 in einen großen (Nr 10) und einen kleinen (Nr 10 A) Bereich unterteilt wurde. Der größere Teil erhielt einen eigenen Zugang zum Wasser und auf dem kleineren Grundstück wurde vom Verein unter Beteiligung beherzter Vereinsmitglieder, nach Erteilung der entsprechenden Baubewilligung, 1987/1988 das erste Vereins- und Verwaltungsarchiv mit WC errichtet, um gleichzeitig den beiden unterversorgten Parzellen weiterhin die Möglichkeit geben zu können, sich länger in Ihren Refugien aufhalten zu können.


1988 erste Vereinshütte und Verwaltungsarchiv mit WC (links)

Im Zuge der Bestrebungen die restlichen, allgemeinen Anteile unseres Areals zu erwerben wurden von den Herrn Altobmann Reininger, Altobmannstellvertreter Grois und mir unter Begleitung des damaligen Bisamberger Bürgermeisters Karl Schliefellner 1989/90 zwei Besuche im Amt der NÖ Landesregierung, wegen der vom ursprünglichen Gesamteigentümer Gangelberger damals zugesagten Einzelparzellierung, absolviert. BM Schliefellner befürwortete unser Anliegen, hatte jedoch seine Bedenken hinsichtlich der dann durch die Gemeinde zu finanzierenden Aufschließungskosten. Beim zweiten Besuch erfuhren wir, dass aufgrund der Größe der einzelnen Parzellen, sowie der zu engen Seitenstraßen eine Einzelparzellierung nicht möglich sei. Aus diesem Grund konnten wir die ursprünglich auf 35.000,- ÖS pro Parzelle festgesetzte Summe für den 1990 erfolgten Ankauf der Straßen und Gewässer neu ausverhandeln und auf 22.000,- ÖS zuzügl. 2.000,- ÖS (Notarkosten) herabdrücken.

Die beim Notar verbliebene Restsumme von 50.000,- wurde als Anzahlung für die Erstellung der alternativen Aufsandungserklärung (inkl. Benützerregelung und gegenseitiger Dienstbarkeit) an den erstellenden Rechtsanwalt, Dr.Kunert, überwiesen. Die für die Erstellung verlangten 200.000,- ÖS konnten im Nachhinein durch uns um die Hälfte herabverhandelt werden, und die noch offene Restsumme von 50.000,- ÖS wurde vom Vereinsvermögen bezahlt.

Dieses Vereinsvermögen wurde dadurch begründet, da der Verein vom damaligen Ursprungseigentümer, Alfred Gangelberger, den anteiligen Geldbetrag der letzten drei noch offenen Parzellen, zuzüglich des Platzes vor der ersten Vereinshütte bis zur Gartenflucht der Nachbargärten, gleichsam als "Provision" für die geleisteten administrativen Arbeiten, zur Verfügung gestellt bekamen. (Als Abstellfläche oder für einen eventuell in der Zukunft notwendigen Ausbau)

Der vorhandene Platz für die erforderliche Gerätschaft zur Verwaltung der Liegenschaft, sowie das Archiv, welches zum Teil bereits privat gelagert werden musste, reichte bald nicht mehr aus und so wurde, nach Kenntnisnahme durch die Baubehörde mittels Bauanzeige, für die Erweiterung, im Jahr 1999 die erste "Hütte" entsprechend erweitert. Der davor liegende, noch nicht bebaute Platz diente weiter zur Lagerung des Schilfschnittwagengestells etc.

Im Laufe der Jahre mussten die Gerätschaften entsprechend erweitert werden, dass im Jahre 2005, wieder unter Beteiligung vieler freiwilliger Helfer, das heutige Gerätehaus dazu kam.

Am 19 August 2010 wurde von den vier jugendlichen Mitbewohnern Carina Hammer, Isabella Hrabik, Thomas Hammer und Herbert Mimra Jr. die Fassade kreativ und neu gestaltet. Herzlichen Dank!

Im Herbst 2010 konnte, dank der zahlreichen Spenden und Einnahmen der Frühschoppen und Aktivitäten der Saison 2010, der Dachboden begehbar gemacht, mit Licht versorgt und eine Rigipsdecke errichtet werden, damit die erforderlichen Sitzungen und verwaltungstechnisch notwendigen Besprechungen in der Wintersaison die Mitarbeiter nicht - wie bisher - in den Wintermantel zwingt.

Spenglerarbeiten
Kurz - aber rechtzeitig vor der Wintersaison 2000/2011 - wurde, unter ehrenamtlichem Arbeitseinsatz von Thomas Schöller, die undichten Stellen zwischen Haus- und Anbaudach abgedichtet.

Die Nr 10 A beherbergt seit 1988 sowohl das Archiv, als auch die notwendige Vielzahl an Werkzeug, Gerätschaft für Grünschnitt, Wasserverwaltung, Ersatzteile für diverse Einrichtungen wie .z.B.Hebewerke, Pumpen, und, und, und.

GeraetschaftGeraetschaft02
Geraetschaft03Verwaltung01

Im Herbst 2015 konnte mittels tatkräftiger wie auch finanzieller Unterstützung einiger Vereinsmitglieder die Elektrik auf neuersten Stand gebracht werden.

Bitte sehen Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder herrein!

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